Bronze im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und Sonderpreis für „vorbildliche ländliche Planungskultur und -umsetzung

Bornheim ist beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mit Bronze ausgezeichnet worden. Zusätzlich zu der regulären Auszeichnung, die mit 5000 Euro dotiert ist, erhält Bornheim einen Sonderpreis für „vorbildliche ländliche Planungskultur und -umsetzung“ und damit zusätzliche 3000 Euro.

Insgesamt wurden 26 Orte in ganz Deutschland ausgezeichnet, davon acht mit Gold. Mit Ziegenhain im Landkreis Altenkirchen im Westerwald erhielt auch ein rheinland-pfälzisches Dorf eine goldene Auszeichnung. Zwölf Dörfer wurden mit Silber geehrt und neben Bornheim fünf weitere Orte mit Bronze. Die Preise des Dorfwettbewerbs werden vergeben für bürgerschaftliches Engagement, vorbildliche Ideen und innovative Konzepte und die Entwicklung von Zukunfts- und Widerstandsfähigkeit.

Die Jury hat heute die Gewinner des 28. Bundeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gekürt. Die aus rund 1.200 Teilnehmerdörfern ausgewählten 26 Sieger der Landeswettbewerbe haben sich in der finalen Wettbewerbsrunde, dem Bundesentscheid, nochmals einer Fachjury präsentiert. Mit Gold ausgezeichnet werden die Dörfer Backemoor, Darup, Dörgenhausen, Helberhausen, Oberkrumbach, Ruppendorf, Spora und Ziegenhain.

Die acht Golddörfer konnten mit herausragendem bürgerschaftlichem Engagement, vorbildlichen Ideen und innovativen Konzepten überzeugen und zeigen, wie sie ihre Dörfer zukunfts- und widerstandsfähig entwickeln. Sie erhalten ein Preisgeld von jeweils 15.000 €. Darüber hinaus werden zwölf Dörfer mit Silber (10.000 € Preisgeld) und sechs Dörfer mit Bronze (5.000 € Preisgeld) geehrt. Sechs Sonderpreise für besondere Leistungen gehen in diesem Jahr an Bornheim für vorbildliche ländliche Planungskultur und -umsetzung, Dreba für LPG-Dorfkinder und die innovative Wissensvermittlung hinsichtlich landwirtschaftlicher Produktionstechniken, Frankena für einen niederschwelligen außerschulischen Lernort zur Vermittlung ländlicher Alltagspraktiken, Heckenbeck für gelebte Nachhaltigkeit durch den Aufbau sozialer und regionaler Wertschöpfungsketten, Roßbach für die generationenübergreifende Initiative „Lecker essen“ und Rühn für das Kloster als wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leuchtturm im Dorf, die mit je 3.000 € dotiert sind.

Die Siegerehrung des Dorfwettbewerbs findet am 22. Januar 2027 während der Grünen Woche im City Cube in Berlin im Rahmen eines großen Dorffestes statt. Am 2. Februar 2027 empfängt der Bundespräsident Delegationen aus den 26 Dörfern und die Bundesbewertungskommission.

 Weitere Informationen zum Dorfwettbewerb 2026 – unter anderem mit Kurzprofilen zu den 26 Finalisten-Dörfern – können Sie hier https://land-zukunft.de/dorfwettbewerb/presse abrufen.